Gabriel Bornstein
In einer Zeit der austauschbaren, künstlich generierten Stories sucht Gabriel Bornstein nach dem Außergewöhnlichen, vermischt es mit schonungslosem Humor, ist frech zu der Welt und ehrlich mit sich selbst. Dabei bleibt er, trotz allem, menschenfreundlich.
Gabriel Bornstein wurde 1948 in Israel geboren. Dort ging er zum Militär, studierte Ingenieurswesen und arbeitete an der Universität Tel Aviv.
Ohne zu ahnen, wie lange er bleiben würde, reiste er nach Deutschland und studierte Film an der HfBK Hamburg. Für seinen Abschlussfilm Rosenberg, ein Dokudrama über einen Juden, der nach 50 Jahren zurück nach Deutschland kehrt und keine Spuren aus seiner Vergangenheit mehr findet, bekam er eine Auszeichnung.
In den folgenden Jahren schrieb Gabriel Bornstein Drehbücher und drehte den low-budget-Film „Dezemberküsse“. Zu der Zeit war Hamburg noch keine Heimat für Bornstein. Er beabsichtigte, seine filmische Arbeit in Israel fortzusetzen. So entstand das Drehbuch für „45 Minuten bis Ramallah“. Regisseur Emir Kusturica wollte die Geschichte unbedingt machen. Aber seine Ideen waren so teuer, dass die Produktion es sich nicht leisten konnte und den weltbekannten Regisseur entließ.
Daraufhin entschied sich Gabriel Bornstein, lieber Filmprojekte mit Kindern und Jugendlichen zu machen und Romane zu schreiben. Im März 2026 erschien sein neuestes Buch „Das Elfte Gebot“ im Kröner-Verlag.


